Warum ich tue,
was ich tue.
Meine erste „Ausbildung“ in Führungscoaching begann nicht an der Universität, sondern in der Küche beim Abwasch mit meiner Mutter.
Sie arbeitete als stellvertretende Leiterin in einer sozialen Einrichtung - ihre Arbeit bedeutete ihr viel - und zu Hause war sie oft erschöpft.
Das lag nicht nur am langen Arbeitstag, sondern an den häufigen Spannungen mit ihrer Chefin. Ich hörte zu und gab einen einfachen Tipp:
„Vielleicht solltest du sie einfach mal loben.“
Meine Mutter setzte um und die eingefahrene Beziehung wurde spürbar entspannter.

Arbeit - ein Januskopf
Später habe ich Psychologie studiert - mit Schwerpunkt Klinische Psychologie sowie Arbeits- und Betriebspsychologie.
Arbeit hat zwei Gesichter. Sie kann uns aufrichten, Sinn geben und uns wachsen lassen. Und sie kann uns zermürben, wenn wir nicht gesehen werden, wenn Grundbedürfnisse unerfüllt bleiben oder Konflikte sich zuspitzen.
Nach meinem Abschluss baute ich als Diplom-Psychologin in einer Reha-Klinik den gesundheitspsychologischen Bereich mit auf. Ich entwickelte Stressmanagement-Programme, leitete Entspannungstrainings und begleitete Menschen dabei, wieder in ihre Kraft zu kommen.
Und doch gibt es Dinge, die man nicht aus der beruflichen Praxis oder aus Büchern lernen kann.
Wenn Führung persönlich wird
Eine der prägendsten Erfahrungen meines Lebens entstand aus tiefem Verlust und der dazu gehörenden Trauer.
Unser ältester Sohn starb mit 16 Jahren plötzlich an akutem Herzversagen im Sportunterricht.
Es begann für meine Familie und mich eine Zeit, die ich nur als „finsteres Tal“ bezeichnen kann, obwohl das Leben ja weiter gehen musste.

Was mich getragen hat
Familiärer Zusammenhalt und die Verantwortung für unsere drei Kinder, Gespräche mit Eltern, die Ähnliches erlebt haben und mein christlicher Glaube halfen mir, Trauer auszuhalten und Gefühle wahrzunehmen, statt sie zu übergehen.
Dies und regelmäßige Fortbildungen im Bereich der „somatischen Resilienz“ sowie zunehmende berufliche Erfahrungen haben meine Sicht auf Selbstwert und Leistung nachhaltig verändert – und prägen meine Arbeit bis heute.
Ich arbeite nicht daran, Menschen „lauter“ zu machen, sondern unterstütze sie dabei, in Kontakt mit sich selbst zu kommen und klarer zu werden – nach innen und nach außen.
Handeln trotz
innerer Zweifel
Ich lerne leidenschaftlich gern und kann komplexe Inhalte schnell in die Praxis übersetzen. Ich weiß, dass ich gute Arbeit mache.
Und gleichzeitig kenne ich die innere Stimme, die fragt: „Ist das genug?“
Ich habe gelernt, diese Unsicherheit wahrzunehmen und dennoch zu handeln.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich Unternehmer und Führungskräfte so gut verstehe: Viele von ihnen sind hochkompetent - und innerlich nicht immer so sicher, wie es nach außen scheint.
Meine Arbeit heute
Heute unterstütze ich Unternehmer und Führungskräfte dabei,
- mit innerer Sicherheit zu entscheiden
- Konflikte klar zu führen
- Verantwortung sichtbar zu übernehmen
- beziehungsorientiert zu bleiben und dennoch wirksam zu sein
Meine eigene Geschichte hat mich gelehrt:
Echte Führung entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch die Fähigkeit, mit mir selbst in Kontakt zu sein. Hier wachsen Standfestigkeit, Klarheit und die Freude an der Begegnung - mit mir selbst und mit anderen Menschen.
Sinn- und Wertefragen
In Führungspositionen gewinnen Sinn- und Wertefragen immer mehr an Bedeutung – besonders in Phasen der Unsicherheit, unter hohem Druck oder vor weitreichenden Entscheidungen.
Grundsätzlich arbeite ich in meinem Coaching mit fachlichen Methoden, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen ist.
Ich bin jedoch auch Christin und finde im Glauben Zuversicht, Würde und Geborgenheit.
Für Unternehmer und Führungskräfte mit christlichem Hintergrund kann der Glaube eine verlässliche Ressource für Orientierung und Stabilität sein.
Wenn Sie diesen Aspekt in Ihr Coaching einbeziehen möchten, biete ich Ihnen dafür einen professionellen Rahmen und die besondere Fähigkeit, Ihren christlichen Wertehintergrund zu verstehen und mit Ihrem beruflichen Kontext in Verbindung zu bringen.
Bitte sprechen Sie mich an.
Innere Sicherheit ist kein Luxus.
Sie ist die Grundlage wirksamer Führung.
Wenn Sie fachlich stark sind - und spüren, dass Führung mehr ist als Methoden,
wenn Sie Verantwortung tragen - und zugleich nach innerer Klarheit suchen,
dann begleite ich Sie gern
mit